Die Marianische Bewegung

Laici aderenti al Movimento Sacerdotale Mariano

Sardegna
Fatima 2017
Procession
Laics Korea
Bolivian
Korean

Der "Helferkreis der Marianischen Priesterbewegung" setzt sich zusammen aus den Ordensleuten, die nicht Priester sind, und aus den Gläubigen, die sich verpflichten, ein Leben der Weihe an das Unbefleckte Herz Mariens zu leben - in herzlicher Verbindung mit ihren Priestern und Bischöfen.  Sie sind durch keinerlei juridisches Band gebunden und können frei in den kirchlichen Gemeinschaften wirken, denen sie angehören.
Als Mitglieder des »Helferkreises« versprechen sie, ihr ganzes Leben Maria anzuvertrauen, damit sie ihnen helfen möge, der Taufweihe treu zu bleiben und im beständigen Bemühen um Umkehr und durch Gebet und Buße Zeugen der Einheit zu werden.

Die Taufe leben

Im Weihegebet für die Mitglieder des Helferkreises der Marianischen Priesterbewegung heißt es: »0 Maria, mit diesem Weiheakt erneuern wir mit Dir und durch Dich alle Taufgelübde.«

Diese Worte verdeutlichen, wie ein gläubiger Christ, der sich dem Unbefleckten Herzen weiht, von Maria Hilfe erfleht, das Taufversprechen zu halten.  Inmitten einer so verweltlichten Welt hat der Christ große Schwierigkeiten, die Taufweihe zu leben.

 

Die Taufe bewirkt eine völlige Umwandlung.  Sie vermittelt die Gnade und das göttliche Leben, sie macht uns Jesus Christus ähnlich und lässt uns zu seinen Brüdern und Schwestern werden, in deren Leben er von neuem leben will.

 

Durch den Einfluss der Umwelt, besonders der Kommunikationsmittel, kann der Christ der Welt gleichförmig, ja von ihr manipuliert werden.  Unbewusst vielleicht, übernimmt er deren Anschauung, die im Gegensatz zur Wertordnung steht, die Christus verkündet hat.

 

Wie groß ist darum heute die Zahl der Getauften, die auf diese Weise im Alltag ihre Taufweihe verraten!

 

Die Muttergottes legt den Mitgliedern des Helferkreises die Verpflichtung auf, sich ihrem Unbefleckten Herzen zu weihen, und führt sie sanft wie eine gute Mutter, damit sie ihre Taufe in vollkommener Treue zu Jesus und seiner Kirche leben können.

 

Zeugen der Einheit

Im Weiheakt für die Gläubigen heißt es.- »Mitten in der vielfachen Auflehnung gegen das päpstliche Lehr- und Hirtenamt, das Fundament der Kirche, versprechen wir, dem Heiligen Vater die Treue zu halten - vereint mit den ihm verbundenen Bischöfen und Priestern.«

 

Diese für die MPB besonders charakteristische Verpflichtung verlangt von jedem Mitglied des Helferkreises, ein Werkzeug des Friedens, der Versöhnung und der Einheit zu sein.  In dieser Zeit ihrer Reinigung durchlebt die Kirche Augenblicke tiefen Schmerzes.

 

Die MPB nimmt aus innerster Überzeugung an diesem Leid teil, zusammen mit der Kirche trinkt sie aus dem bitteren Kelch.  Ihre Mitglieder reagieren darum weder mit abfälliger Kritik noch maßen sie sich an zu urteilen und erst recht nicht zu verurteilen.  Darum teilt die MPB - auch wenn sie öffentlich angegriffen wird - die heute von vielen praktizierte Methode nicht, die heilige Mutter Kirche öffentlich, sogar in der Presse, in bitterer und bösartiger Weise zu kritisieren.  Wir dürfen niemals Essig in die offenen und blutenden Wunden der Kirche gießen.  Die einzige Hilfe, die die Bewegung heute der Kirche geben will, ist Liebe, eine kindliche und barmherzige Liebe.

 

»Ich schenke euch eine große Liebe zur Kirche.  Sie macht heute Zeiten großer Leiden durch, denn sie wird von vielen ihrer Kinder immer weniger geliebt. Viele wollen sie nur durch Kritik erneuern und reinigen. Sie greifen heftig ihre Institution an. Ohne Liebe aber gibt es keine Erneuerung und Läuterung!" (9. November 1975)

 

Die Marianische Priesterbewegung will die Gläubigen dahin führen, heute Zeugen für die Liebe zur Kirche zu sein.

Eine Liebe, die nicht vor Leid und Kreuz zurückscheut, die in jeder Situation verbindend und einigend wirkt und dazu beiträgt, die Kirche von so vielen tiefen und schmerzhaften Wunden zu hellen.

 

Die Verpflichtung zur Umkehr

Die Gläubigen versprechen im Weihegebet: »Wir verpflichten uns, die vom Evangelium geforderte innere Umkehr zu vollziehen.«

 

Die Muttergottes verlangt von den Gläubigen, die der Bewegung angehören, tägliches Bemühen um Umkehr auf dem Weg des Gebets und der Buße.

 

Als aufmerksame und besorgte Mutter hilft sie, die Sünde zu meiden, in der Gnade Gottes zu leben, lädt sie zur häufigen Beichte ein, zu einem intensiven eucharistischen Leben und zur treuen Beobachtung der Gebote Gottes. Jugendliche und Brautleute lädt sie inständig ein, sich um die Tugend der Herzensreinheit zu bemühen.  Die Eheleute fordert sie auf, in der Kraft des hl.  Sakramentes die eheliche Keuschheit zu leben, gemäß der Lehre Christi, wie sie die Kirche erneut bestätigt.

Dies ist heute besonders notwendig in einer Welt, in der sich die Unreinheit breitmacht, um zu helfen, daß die Atmosphäre sauberer und schöner wird.

 

»Die Gläubigen sollen allen ein Beispiel durch ihre strenge Lebensweise sein.  Sie sollen sich gegen die Mode stellen, die immer herausfordernder und schamloser wird.  Und sie sollen auf jede Art und Weise gegen die Verbreitung von unmoralischen Publikationen (Presse) kämpfen und gegen die unmoralischen Darbietungen (Fernsehen, Theateraufführungen etc.) auftreten - gegen diese ständig wachsende Schlammflut, die alles überschwemmt.

Mögen sie so für alle ein Beispiel - ein Vorbild der Reinheit, Mäßigkeit und Bescheidenheit sein.  Sie sollen alle jene Orte meiden, wo der heilige Charakter ihrer Person entweiht wird.  Rund um die Priester sollen sie die Treueschar bilden, mein großes 'Weißes Heer'«

(1. November 1973).

 

Bisher sind unzählige Gläubige aus allen Teilen der Welt dem Helferkreis der Marlanischen Priesterbewegung beigetreten und oft erhalten Priester gerade von ihnen ein gutes Beispiel, konkrete Hilfe und eine wertvolle Ermunterung.

Jugendliche der Marianischen Priesterbewegung

«Dank sei Gott für den Weg, den die Weltjugendtage gemacht haben! Dank sei Gott für die vielen jungen Menschen, die von den Weltjugendtagen in diesen sechzehn Jahren angesprochen wurden: junge Leute, die - mittlerweile erwachsen - dort, wo sie wohnen und arbeiten, ihren Glaubensweg fortsetzen. Ich bin sicher, daß auch ihr, liebe Freunde, einmal das hohe Niveau derer erreichen werdet, die vor euch unterwegs waren. Ihr werdet die Botschaft Christi ins neue Jahrtausend tragen. Wenn ihr nach Hause zurückkehrt, verliert euch nicht! Bekräftigt und vertieft eure Bindung an die christliche Gemeinde, der ihr angehört. Von Rom aus, der Stadt von Petrus und Paulus, geht der Papst eure Wege liebevoll mit und ruft euch, in Anlehnung an eine Formulierung der heiligen Katharina von Siena, zu: "Wenn ihr seid, was ihr sein sollt, dann werdet ihr Feuer auf der ganzen Erde entzünden!"»  (Giovanni Paolo II, XV. Weltjugendtages, Roma - Tor Vergata, 20/08/2000).
 

«In diesen schwierigen und schmerzvollen Jahren öffne ich vor allem meinen Jugendlichen die Zufluchtsstätte meines Unbefleckten Herzens. So wird mein Mutterhezr euer sicherer Zufluchtsort. (...)

Mein Unbeflecktes Herz ist eure Zufluchtsstätte, in der ich euch wie in einem neuen geistlichen Zönakel sammle, um für euch das Geschenk des Heiligen Geistes zu erlangen, der euch in Apostel der zweiten Evangelisierung wandelt» (An die Priester, die vielgeliebten Söhne der Muttergottes, 11/06/1994).

 

In tutti gli stati del Mondo esistono Cenacoli organizzati dai Giovani per i Giovani stessi.

Scarica la Consacrazione dei giovani al Cuore Immacolato di Maria